Seit nunmehr über 24 Stunden sind alle Websites von Garmin down, anscheinend handelt es sich um eine Ransomware-Attacke.
Derzeit können daher keine Daten über Aktivitäten synchronisiert und in andere Plattformen wie Strava hochgeladen werden.
Damit keine Daten verloren gehen kann man jedoch auf Strava die Radtouren auch manuell raufladen.
Am Desktop-PC geht das wie folgt.
1. Das Garmin-Gerät - in meinem Fall eine fenix6 sapphire - über USB an den PC anschließen. Das Gerät wird automatisch erkannt.
2. Die Daten der Tour finden sich im Ordner Garmin - Activity.
3. In Strava einloggen und rechts oben auf das Plus-Zeichen clicken, dann "Aktivität hochladen" und in der Linksnavigation auf "Datei" und dann "Datei auswählen" gehen.
4. Die entsprechende Datei vom Garmin-Gerät auswählen und hochladen - fertig!
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23.03.19
23.3.19 - Donauinsel
Der erste schöne Frühlingstag war angesagt und so organisierten wir ein Treffen alter Radkumpanen auf der Donauinsel. Treffpunkt war beim Mosquito um 11 Uhr.
Ich startete kurz nach acht Uhr bei leichten Minusgraden. Die Kälte machte mich echt schnell, in der ersten Stunde absolvierte ich 24,1 km. Erst nach Schwechat ging die Temperatur auf über 10 Grad rauf.
Um 10:45 war ich beim Lokal und genoss mein erstes Budweiser. Michael traf gegen 11 Uhr ein, Heinz dann um 11:30. Wir plauderten über alte Radzeiten und neue Touren. Kurz vor 16:00 war ich dann wieder daheim.
109 km in 4h 59' - 1.049 Höhenmeter - 21,9 km/h - 131 Puls - 157 W - 174 W NP - 3.481 kcal bei einer Durchschnittstemperatur von acht Grad (also deutlich weniger als vorhergesagt).
Fotos von der Tour
Ich startete kurz nach acht Uhr bei leichten Minusgraden. Die Kälte machte mich echt schnell, in der ersten Stunde absolvierte ich 24,1 km. Erst nach Schwechat ging die Temperatur auf über 10 Grad rauf.
Um 10:45 war ich beim Lokal und genoss mein erstes Budweiser. Michael traf gegen 11 Uhr ein, Heinz dann um 11:30. Wir plauderten über alte Radzeiten und neue Touren. Kurz vor 16:00 war ich dann wieder daheim.
109 km in 4h 59' - 1.049 Höhenmeter - 21,9 km/h - 131 Puls - 157 W - 174 W NP - 3.481 kcal bei einer Durchschnittstemperatur von acht Grad (also deutlich weniger als vorhergesagt).
Fotos von der Tour
24.11.18
Mein neues Equipment für das Kellertraining
Ich glaube, es gibt keinen Radfahrer, der das Kellertraining im Winter wirklich liebt. Mein Vorteil liegt in einem gut geheizten 30m2-Kellerraum, in dem mir folgende Gerätschaften zur Verfügung stehen: Große Dusche, Infrarotkabine, Sauna, 42"-TV-Gerät mit Amazon Fire TV-Stick, jede Menge Freihanteln, 10m2 Spiegelwand, Hantelbank, Indoor-Rudergerät, Elliptical, Ergometer, Ventilator und ein Daum Ergobike 8008 TRS pro.
Der Daum ist nur beschränkt internetfähig und benötigt zur Steuerung einen Laptop, den ich immer aus meinen Büro im zweiten Stock in den Keller schleppen musste.
Grund genug, mir für Euro 239,- bei Decathlon online einen sogenannten Smart-Trainer zu kaufen und zwar den Tacx Flow Smart. Das Gerät wurde innerhalb weniger Tage geliefert. Der Zusammenbau dauerte nur wenige Minuten, mein Rennrad (Simplon Nanolight) mit dem Hinterrad in die Walze eingespannt und los ging es.
Mein Ziel war es, den Trainer mit dem Smartphone zu steuern; dazu testete ich folgende Apps unter Android: Zwift, Kinomap, Tacx und Rouvy. Kinomap konnte keine Verbindung mit dem Tacx herstellen, bei allen anderen Apps funktioniert die Einrichtung problemlos.
Zwift - zur Zeit in der Radlerszene die meist gehypte Software - gefällt mir überhaupt nicht. Ständig blinkt und leuchtet irgendwo irgendwas auf - ich kann mich so nicht aufs Radeln konzentrieren und kriege Seitenstechen - abgehakt!
Tacx funktioniert gut, ich kann allerdings kein einziges Pulsmessgerät pairen (Fenix 5s, PowerCal Duo mit Bluetooth und ANT+, Garmin Pulsgurt mit ANT+). Meine Wahl fiel daher auf Rouvy. Diese Software aus Tschechien kann alles, was ich brauche.
Tacx und der Pulsgurt von PowerCal werden über Bluetooth am Smartphone sofort erkannt und gekoppelt. Man kann in Rouvy sehr einfach eigene gefahrene Touren mit deren GPS-Daten hochladen und nachfahren und viele tausend Strecken mit Video und AR zum Trainieren nutzen. Durch einmaliges Freigeben werden alle Workouts dann direkt auf Strava hochgeladen.
Mit meinem neuen Setting um wenig Geld macht das Kellertraining sehr viel Freude und in den ersten sechs Trainingstagen habe ich mir auch noch die komplette vierte Staffel von "Fear the Walking Dead" auf Amazon Video reingezogen :)
Der Daum ist nur beschränkt internetfähig und benötigt zur Steuerung einen Laptop, den ich immer aus meinen Büro im zweiten Stock in den Keller schleppen musste.
Mein Ziel war es, den Trainer mit dem Smartphone zu steuern; dazu testete ich folgende Apps unter Android: Zwift, Kinomap, Tacx und Rouvy. Kinomap konnte keine Verbindung mit dem Tacx herstellen, bei allen anderen Apps funktioniert die Einrichtung problemlos.
Zwift - zur Zeit in der Radlerszene die meist gehypte Software - gefällt mir überhaupt nicht. Ständig blinkt und leuchtet irgendwo irgendwas auf - ich kann mich so nicht aufs Radeln konzentrieren und kriege Seitenstechen - abgehakt!
Tacx funktioniert gut, ich kann allerdings kein einziges Pulsmessgerät pairen (Fenix 5s, PowerCal Duo mit Bluetooth und ANT+, Garmin Pulsgurt mit ANT+). Meine Wahl fiel daher auf Rouvy. Diese Software aus Tschechien kann alles, was ich brauche.
Tacx und der Pulsgurt von PowerCal werden über Bluetooth am Smartphone sofort erkannt und gekoppelt. Man kann in Rouvy sehr einfach eigene gefahrene Touren mit deren GPS-Daten hochladen und nachfahren und viele tausend Strecken mit Video und AR zum Trainieren nutzen. Durch einmaliges Freigeben werden alle Workouts dann direkt auf Strava hochgeladen.
Mit meinem neuen Setting um wenig Geld macht das Kellertraining sehr viel Freude und in den ersten sechs Trainingstagen habe ich mir auch noch die komplette vierte Staffel von "Fear the Walking Dead" auf Amazon Video reingezogen :)
24.01.17
Einrichtung eines Geschwindigkeitssensors an einem alten Ergometer

Genau dieses Problem habe ich auch. Man zeichnet mit der Garmin-Uhr (in meinem Fall die vivoactive HR) eine Aktivität auf. In der der App "Indoor Rad" werden dabei Zeit und Herzfrequenz aufgezeichnet, man muss aber danach in Garmin Connect gehen und die gefahrenen Kilometer nachtragen - recht umständlich.
Ich erinnerte mich, dass ich noch irgendwo einen uralten Garmin GSC 10 Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensor herumliegen habe und machte mich auf die Suche nach dem Gerät, das ich nach einiger Zeit auch fand. Neue Batterie rein und los ging es.
Jetzt ergab sich die Frage, wie ich das Gerät und die beiden Magneten zur Abnahme der Trittfrequenz und der Geschwindigkeit montiere, da es ja beim Ergometer keinen Rahmen und keine Speichen gibt. Ich verzichtete vorerst auf die Installation des Trittfrequenzabnehmers; ich habe es nicht geschafft, beide Magnete so anzubringen, dass die Daten vom Sensor abgenommen werden können, weil zwischen Kurbel und Ergometer zu wenig Platz ist.
Mein Ziel war es, zuerst den Geschwindigkeitssensor zum Laufen zu bringen. Dazu klebte ich den GSC10 mit einem doppelseitigen Klebeband an den Ergometer; danach klebte ich mit dem Band den Speichenmagneten auf die Kurbel und richtete die Geräte so ein, dass bei jeder Umdrehung ein grünes Licht aufleuchtete.
Dann wurde es spannend. Findet die vivoactive HR den Sensor? Yeeeeeessssssss - der Sensor wurde problemlos erkannt. Man muss dann nur noch die Größe des Rades in mm eingeben und schon kann die Aufzeichnung starten. Ein erster Test verlief positiv, die Distanz und die Geschwindigkeit werden perfekt aufgezeichnet.
30.06.16
Test des neuen Fitnesstrackers Mi Band 2 im Vergleich zum Fitbit Charge HR
Der neue Fitnesstracker der Firma Xiaomi - das Mi Band 2 - wurde am 7. Juni in China eingeführt. Details zu diesem Tracker gibt es hier. Derzeit ist nur ein Import über chinesische Generalimporteure möglich; dadurch wird der supergünstige Preis von Euro 20,- noch um 50% höher.
Ich habe mir das Gerät bei Gearbest bestellt und inklusive Transport, Zoll etc. Euro 30,5 bezahlt. Zwei Wochen nach der Bestellung kam der Tracker am 23. Juni an. Die Packung enthält den Tracker, ein Armband, ein Ladegerät und eine Kurzbeschreibung auf Chinesisch mit Bildern.
Die Installation der App ging völlig problemlos: Einfach den QR-Code in der Anleitung scannen, dann wird man auf die Website von Xiaomi geleitet und muss sich registrieren, dann wird die App Mi Fit heruntergeladen. Das Pairing mit dem Tracker funktionierte sofort.
Von den Spezifikationen sollten sich das Fitbit Charge HR und das Mi Band 2 sehr ähnlich sein, deshalb hier ein kurzer Vergleich nach einer Woche Test:
Vorteile des Mi Band 2 gegenüber Charge HR:
Design: Das Mi Band 2 ist viel besser designed als der Charge HR. Es sieht verdammt gut aus, ist kleiner und leichter. Der Tracker kann vom Band gelöst werden, d.h. man kann künftig verschiedene Bänder verwenden. Im Gegensatz zum Charge HR scheint das Glas des Displays sehr unempfindlich auf Kratzer zu sein, nach einer Woche Dauereinsatz ist nicht die geringste Beschädigung sichtbar.
Akku: Die Leistung des Akku ist viel höher als die des Charge HR, Xiaomi gibt 20 Tage an; ich habe nach einer Woche Dauerverwendung mit dem Testen von Apps und vielen Pulsmessungen einen Akkustand von 59%.
Wasserdichtheit: Der Tracker hat eine IP 67-Zertifizierung, d.h. das Gerät dürfte für 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter sein. Xiaomi empfiehlt nur Händewaschen und Duschen, nicht jedoch Schwimmen. Ich habe den Tracker seit einer Woche permanent im Einsatz, dusche täglich damit und war jeden Tag mindestens fünfmal in meinem Schwimmteich damit baden; bis jetzt sind keinerlei Probleme mit der Funktionsfähigkeit bemerkbar.
Entsperrung des Smartphones: Für Android-Telefone ist das ein absoluter Hit. Man fügt das Mi Band 2 als vertrauenswürdiges Gerät hinzu und das Telefon wird immer entsperrt, wenn das Mi Band 2 in der Nähe des Handys ist.
Kompatibilität mit Google Fit: Im Gegensatz zu allen Fitbit-Geräten ist das Mi Band 2 kompatibel zu Google Fit und die Synchronisierung funktioniert völlig problemlos.
Preis: Das Mi Band 2 ist derzeit um circa Euro 30,- erhältlich, der Charge HR kostet ab Euro 104,90.
Nachteile des Mi Band 2 gegenüber dem Charge HR:
Genauigkeit: Die Genauigkeit der Messungen ist schlichtweg katastrophal. Bei Schritten und damit logischerweise auch bei der zurückgelegten Strecke zeigt das Mi Band 2 nur etwa 50% dessen an, was der Charge HR misst.
In der Grafik sieht man beispielshaft die Auswertung des 28. Juni 2016:
Fitbit Charge HR: 15,07 km, 20.096 Schritte, 465 aktive Minuten, 7.025 kcal.
Mi Band 2: 8,3 km, 11.508 Schritte, 2h 25' aktiv (= 145 aktive Minuten), 652 kcal.
An allen sieben Tagen, in denen der Vergleich stattfand, waren die Ergebnisse ähnlich.
Automatische Aktivitätserkennung: Die automatische Erkennung von Aktivitäten funktioniert bei Fitbit inzwischen sehr gut, bei dem Mi Band 2 leider jedoch überhaupt nicht, Beim Mi Band 2 wird nur "Gehen" als Aktivität erkannt, d.h. wenn man z.B. läuft, mit dem Rad fährt, auf dem Ergometer oder dem Elliptical trainiert etc. wird das überhaupt nicht als Aktivität erkannt und damit weder die Schritte, noch die Entfernung, noch die Kalorien gezählt.
Kontinuierliche Pulsmessung: Funktioniert beim Mi Band 2 nicht standardmäßig. Es gibt Apps für das Mi Band 1S, die alle fünf Minuten den Puls messen und dann eine Pulskurve erstellen können, für das Mi Band 2 gibt es diese Apps jedoch zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht, Man kann auf Knopfdruck direkt am Tracker oder in der App den Puls messen und dieser Datenpunkt kann dann auch problemlos an Google Fit oder z.B. an Endomondo übertragen werden, aber mit kontinuierlicher Pulsmessung wie beim Charge HR hat das wenig zu tun. Die Pulsmessung in Ruhe deckt sich fast genau mit den Messungen des Charge HR, bei intensivem Training (ab 150 Puls gemessen mit Garmin Pulsgurt) zeigt das MI Band 2 deutlich geringere Pulswerte an als der Charge HR (der Charge HR hat wie bekannt auch geringere Werte als Garmin).
App: Die Mi Fit App kann man nur als "spartanisch" bezeichnen. Es werden nur die Schritte und der Schlaf ausgewertet - die Auswertung des Schlafes deckt sich bei mir jedenfalls weitgehend mit der Auswertung des Charge HR. Die Fitbit-App ist eine der besten am Markt und liefert wirklich alle Daten und Fakten in ansprechend aufbereiteter Form. Die Mi Fit-App deckt meiner Ansicht nach nur etwa 5% dessen ab, was Fitbit-User gewohnt sind. Für das Mi Band gibt es außerdem leider keine Desktop-App.
Fazit nach einer Woche: Das Mi Band 2 ist als Tracker für die halbwegs professionelle Erfassung der täglichen Aktivitäten nicht wirklich brauchbar, da es viel zu ungenau ist und nur etwa die Hälfte der Aktivitäten aufzeichnet, die man tatsächlich gemacht hat. Ich werde das Mi Band 2 aber als schöne Designer-Armbanduhr weiter verwenden.
Ideal wäre, wenn sich Fitbit die Vorteile des chinesischen Konkurrenten im Hinblick auf Preis, Design, Wasserdichtheit, kratzfestes Display. kreative Entsperrung von Smartphones, Akku, Synchronisierung mit Google Fit etc. zunutze machen würde - dann hätten wir meiner Ansicht nach den idealen Fitness-Tracker.
Nachtrag vom 21.7.16 - Synchronisation funktioniert nicht mehr:
Nach einem Update der Mi Fit App auf die Version 2.1.5. funktioniert die Synchronisation zwischen dem Tracker und dem Smartphone nicht mehr. Im Rahmen des Updates der App wird eine neue Version der Firmware auf den Tracker gespielt. Diese neue Firmware-Version scheint fehlerhaft zu sein, der Tracker flasht nicht mehr und es kann keine Verbindung zwischen Band und Smartphone hergestellt werden. Das Band wird über die Bluetooth-Verbindung gefunden, kann aber keine Daten an das Smartphone mehr senden. Das Mi Band 2 hat keine Möglichkeit zum Reset und auch keine Desktop-App, d.h. die kaputte Firmware ist auf dem Tracker und der Tracker kann keine Verbindung mit dem Server herstellen; damit ist die Verwendung des Bandes sinnlos. Das Problem ist bekannt und es gibt schon viele Anleitungen zu möglichen Problemlösungen, die teilweise recht esoterisch anmuten. Ich habe alle diese Möglichkeiten probiert, keine hat funktioniert. Die einzige Hoffnung besteht darin,dass nach sich der Akku nach circa drei Wochen komplett entleert und das dann zu einem Reset des Trackers führt und die fehlerhafte Firmware ersetzt werden kann.
Ich habe mir das Gerät bei Gearbest bestellt und inklusive Transport, Zoll etc. Euro 30,5 bezahlt. Zwei Wochen nach der Bestellung kam der Tracker am 23. Juni an. Die Packung enthält den Tracker, ein Armband, ein Ladegerät und eine Kurzbeschreibung auf Chinesisch mit Bildern.
Die Installation der App ging völlig problemlos: Einfach den QR-Code in der Anleitung scannen, dann wird man auf die Website von Xiaomi geleitet und muss sich registrieren, dann wird die App Mi Fit heruntergeladen. Das Pairing mit dem Tracker funktionierte sofort.
Von den Spezifikationen sollten sich das Fitbit Charge HR und das Mi Band 2 sehr ähnlich sein, deshalb hier ein kurzer Vergleich nach einer Woche Test:
Vorteile des Mi Band 2 gegenüber Charge HR:
Design: Das Mi Band 2 ist viel besser designed als der Charge HR. Es sieht verdammt gut aus, ist kleiner und leichter. Der Tracker kann vom Band gelöst werden, d.h. man kann künftig verschiedene Bänder verwenden. Im Gegensatz zum Charge HR scheint das Glas des Displays sehr unempfindlich auf Kratzer zu sein, nach einer Woche Dauereinsatz ist nicht die geringste Beschädigung sichtbar.
Akku: Die Leistung des Akku ist viel höher als die des Charge HR, Xiaomi gibt 20 Tage an; ich habe nach einer Woche Dauerverwendung mit dem Testen von Apps und vielen Pulsmessungen einen Akkustand von 59%.
Wasserdichtheit: Der Tracker hat eine IP 67-Zertifizierung, d.h. das Gerät dürfte für 30 Minuten in einer Wassertiefe von einem Meter sein. Xiaomi empfiehlt nur Händewaschen und Duschen, nicht jedoch Schwimmen. Ich habe den Tracker seit einer Woche permanent im Einsatz, dusche täglich damit und war jeden Tag mindestens fünfmal in meinem Schwimmteich damit baden; bis jetzt sind keinerlei Probleme mit der Funktionsfähigkeit bemerkbar.Entsperrung des Smartphones: Für Android-Telefone ist das ein absoluter Hit. Man fügt das Mi Band 2 als vertrauenswürdiges Gerät hinzu und das Telefon wird immer entsperrt, wenn das Mi Band 2 in der Nähe des Handys ist.
Kompatibilität mit Google Fit: Im Gegensatz zu allen Fitbit-Geräten ist das Mi Band 2 kompatibel zu Google Fit und die Synchronisierung funktioniert völlig problemlos.
Preis: Das Mi Band 2 ist derzeit um circa Euro 30,- erhältlich, der Charge HR kostet ab Euro 104,90.
Nachteile des Mi Band 2 gegenüber dem Charge HR:
Genauigkeit: Die Genauigkeit der Messungen ist schlichtweg katastrophal. Bei Schritten und damit logischerweise auch bei der zurückgelegten Strecke zeigt das Mi Band 2 nur etwa 50% dessen an, was der Charge HR misst.
In der Grafik sieht man beispielshaft die Auswertung des 28. Juni 2016:
Fitbit Charge HR: 15,07 km, 20.096 Schritte, 465 aktive Minuten, 7.025 kcal.
Mi Band 2: 8,3 km, 11.508 Schritte, 2h 25' aktiv (= 145 aktive Minuten), 652 kcal.
An allen sieben Tagen, in denen der Vergleich stattfand, waren die Ergebnisse ähnlich.
Automatische Aktivitätserkennung: Die automatische Erkennung von Aktivitäten funktioniert bei Fitbit inzwischen sehr gut, bei dem Mi Band 2 leider jedoch überhaupt nicht, Beim Mi Band 2 wird nur "Gehen" als Aktivität erkannt, d.h. wenn man z.B. läuft, mit dem Rad fährt, auf dem Ergometer oder dem Elliptical trainiert etc. wird das überhaupt nicht als Aktivität erkannt und damit weder die Schritte, noch die Entfernung, noch die Kalorien gezählt.
Kontinuierliche Pulsmessung: Funktioniert beim Mi Band 2 nicht standardmäßig. Es gibt Apps für das Mi Band 1S, die alle fünf Minuten den Puls messen und dann eine Pulskurve erstellen können, für das Mi Band 2 gibt es diese Apps jedoch zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht, Man kann auf Knopfdruck direkt am Tracker oder in der App den Puls messen und dieser Datenpunkt kann dann auch problemlos an Google Fit oder z.B. an Endomondo übertragen werden, aber mit kontinuierlicher Pulsmessung wie beim Charge HR hat das wenig zu tun. Die Pulsmessung in Ruhe deckt sich fast genau mit den Messungen des Charge HR, bei intensivem Training (ab 150 Puls gemessen mit Garmin Pulsgurt) zeigt das MI Band 2 deutlich geringere Pulswerte an als der Charge HR (der Charge HR hat wie bekannt auch geringere Werte als Garmin).
App: Die Mi Fit App kann man nur als "spartanisch" bezeichnen. Es werden nur die Schritte und der Schlaf ausgewertet - die Auswertung des Schlafes deckt sich bei mir jedenfalls weitgehend mit der Auswertung des Charge HR. Die Fitbit-App ist eine der besten am Markt und liefert wirklich alle Daten und Fakten in ansprechend aufbereiteter Form. Die Mi Fit-App deckt meiner Ansicht nach nur etwa 5% dessen ab, was Fitbit-User gewohnt sind. Für das Mi Band gibt es außerdem leider keine Desktop-App.
Fazit nach einer Woche: Das Mi Band 2 ist als Tracker für die halbwegs professionelle Erfassung der täglichen Aktivitäten nicht wirklich brauchbar, da es viel zu ungenau ist und nur etwa die Hälfte der Aktivitäten aufzeichnet, die man tatsächlich gemacht hat. Ich werde das Mi Band 2 aber als schöne Designer-Armbanduhr weiter verwenden.
Ideal wäre, wenn sich Fitbit die Vorteile des chinesischen Konkurrenten im Hinblick auf Preis, Design, Wasserdichtheit, kratzfestes Display. kreative Entsperrung von Smartphones, Akku, Synchronisierung mit Google Fit etc. zunutze machen würde - dann hätten wir meiner Ansicht nach den idealen Fitness-Tracker.
Nachtrag vom 21.7.16 - Synchronisation funktioniert nicht mehr:
Nach einem Update der Mi Fit App auf die Version 2.1.5. funktioniert die Synchronisation zwischen dem Tracker und dem Smartphone nicht mehr. Im Rahmen des Updates der App wird eine neue Version der Firmware auf den Tracker gespielt. Diese neue Firmware-Version scheint fehlerhaft zu sein, der Tracker flasht nicht mehr und es kann keine Verbindung zwischen Band und Smartphone hergestellt werden. Das Band wird über die Bluetooth-Verbindung gefunden, kann aber keine Daten an das Smartphone mehr senden. Das Mi Band 2 hat keine Möglichkeit zum Reset und auch keine Desktop-App, d.h. die kaputte Firmware ist auf dem Tracker und der Tracker kann keine Verbindung mit dem Server herstellen; damit ist die Verwendung des Bandes sinnlos. Das Problem ist bekannt und es gibt schon viele Anleitungen zu möglichen Problemlösungen, die teilweise recht esoterisch anmuten. Ich habe alle diese Möglichkeiten probiert, keine hat funktioniert. Die einzige Hoffnung besteht darin,dass nach sich der Akku nach circa drei Wochen komplett entleert und das dann zu einem Reset des Trackers führt und die fehlerhafte Firmware ersetzt werden kann.
23.03.16
Garmin Edge 1000 individuell einrichten
Seit kurzem können einige Garmins (Edge 520 und 1000 sowie Explore 1000) mit dem "Connect IQ Store" verbunden werden. Dadurch wird es möglich, sich neue grafische Datenfelder (z.B. Herzfrequenzzonen in unterschiedlichen Farben), individuell einstellbare Dashboards etc. herunter zu laden und auf dem Garmin zu installieren.
So geht es: Update der Software über Garmin Express. Nach dem Neustart erscheint das neue Feld "Connect IQ/Apps". Über dieses Feld kann man sich neue Datenfelder aus dem Store herunterladen.
Nach einer Synchronisierung sind die neuen Apps am Garmin verfügbar.
Für den Anfang sind schon einige sehr nette Datenfelder im Store, und es werden sicher noch viele weitere gute Features kommen.
Quelle: http://gps.de/mach-mehr-aus-deinem-edge-datenfelder-aus-dem-connect-iq-store/
Nach einer Synchronisierung sind die neuen Apps am Garmin verfügbar.
Für den Anfang sind schon einige sehr nette Datenfelder im Store, und es werden sicher noch viele weitere gute Features kommen.
Quelle: http://gps.de/mach-mehr-aus-deinem-edge-datenfelder-aus-dem-connect-iq-store/
21.04.15
Dieser Blog ist schon für die neue Google-Suche optimiert
Am Dienstag ändert Google die Reihenfolge der Suchergebnisse für mobile Geräte. Websites erhalten damit schlechtere Rankings im Google-Index, wenn sie sich auf Smartphones und Tablets nicht gut darstellen lassen.
Vor allem kleinere Unternehmen sind besorgt und fürchten, dass ihre nicht für Handys optimierten Websites weniger besucht werden.
„Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen“, hieß es in einem offiziellen Blogeintrag des Webmaster-Teams von Google. Vom 21. April an werde die „Mobil-Freundlichkeit“ einer Website ein Kriterium für das Ranking werden. „Dieser Wechsel wird die Mobilsuche in allen Sprachen weltweit betreffen und eine signifikante Auswirkung auf unsere Suchergebnisse haben.“
Quelle: ORF
Dieser Blog wurde schon für die neue mobile Google-Suche optimiert.
Vor allem kleinere Unternehmen sind besorgt und fürchten, dass ihre nicht für Handys optimierten Websites weniger besucht werden.
„Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen“, hieß es in einem offiziellen Blogeintrag des Webmaster-Teams von Google. Vom 21. April an werde die „Mobil-Freundlichkeit“ einer Website ein Kriterium für das Ranking werden. „Dieser Wechsel wird die Mobilsuche in allen Sprachen weltweit betreffen und eine signifikante Auswirkung auf unsere Suchergebnisse haben.“
Quelle: ORF
Dieser Blog wurde schon für die neue mobile Google-Suche optimiert.
26.02.15
Aufzeichnen, Synchronisieren und Auswerten von Fitness-Aktivitäten
Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines neuen Garmin Edge 1000. Dieses tolle Gerät hat verschiedene Möglichkeiten der online-Konnektivität, so dass ich die Prozesse der Zusammenarbeit der verschiedenen Softwareprogramme am PC und Apps am Smartphone geändert habe.
Das Programm, mit dem ich alle meine Sportdaten auswerte ist Sporttracks und zwar sowohl die Desktop-Version (https://www.zonefivesoftware.com) also auch die Mobile-Version (http://sporttracks.mobi).
Für die Darstellung der GPS-Daten und Routen meiner Radtouren in diesem Blog verwende ich Strava (http://www.strava.com/). Bei Strava handelt es sich um das "Facebook für Radfahrer", hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und die Leistungen vergleichen. Das Tolle an dieser sehr mächtigen Plattform für mich die ist sehr einfache Einbindung von Tourdaten in Websites oder Blogs mittels iframe-Snippet.
Bisher hatte ich folgendes Ablaufschema:
1. Fahren der Radtour und Aufzeichnung mit dem Garmin Edge 705
2. Anstecken des Edge 705 per USB-Kabel an den Desktop-Computer
3. Hochladen der TCX-Datei auf die Desktop-Version von Sporttracks
4. Synchronisieren der Desktop-Version von Sportracks mit der Mobile-Version von Sporttracks
5. Hochladen der TCX-Datei auf Strava
6. Einbetten der Tourdaten von Strava auf diesen Blog
Wie man sieht, habe ich das Garmineigene Programm Garmin Connect (https://connect.garmin.com) bisher nicht verwendet. Jetzt habe ich mir das Programm aber eingerichtet. Durch die neue WLAN-Verbindung des Edge 1000 werden alle Tourdaten nun sofort nach Beendigung der Tour automatisch und kabellos über mein WLAN auf Garmin Connect hochgeladen.
Als nächsten Schritt habe ich Garmin Connect mit meinem Strava-Profil verbunden. Das bedeutet, dass alle Daten von Garmin Connect innerhalb weniger Minuten automatisch auf Strava hochgeladen werden.
Mein Ziel war die absolute Automatisierung aller Schritte. Dazu fehlt noch die Synchronisierung der Daten mit Sportstrack. Aus diesem Grund kam noch ein weiteres Programm ins Spiel, nämlich Tapariik (https://tapiriik.com). Von dort synchronisiere ich meine Daten von Garmin Connect auf Sporttracks und pushe gleichzeitig alle TCX-Dateien als Backup in meinen Dropbox-Account (zur Sicherheit, falls etwas mit dem Desktop-Computer passiert).
Das Ergebnis dieser etwas kompliziert anmutenden Übung: Die sechs Schritte, die bisher zum Verfassen eines Blogposts nötig waren wurden auf zwei reduziert:
1. Fahren der Radtour und Aufzeichnung mit dem Garmin Edge 1000
2. Einbetten der Tourdaten von Strava auf diesen Blog
alles andere passiert automatisch .... einfach genial, genial einfach - oder?
Das Programm, mit dem ich alle meine Sportdaten auswerte ist Sporttracks und zwar sowohl die Desktop-Version (https://www.zonefivesoftware.com) also auch die Mobile-Version (http://sporttracks.mobi).
| Abb. 1 Sporttracks Desktop |
| Abb.2 Sporttracks Mobi |
Für die Darstellung der GPS-Daten und Routen meiner Radtouren in diesem Blog verwende ich Strava (http://www.strava.com/). Bei Strava handelt es sich um das "Facebook für Radfahrer", hier kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und die Leistungen vergleichen. Das Tolle an dieser sehr mächtigen Plattform für mich die ist sehr einfache Einbindung von Tourdaten in Websites oder Blogs mittels iframe-Snippet.
| Abb. 3 Einbindung von Tourdaten aus Strava |
Bisher hatte ich folgendes Ablaufschema:
1. Fahren der Radtour und Aufzeichnung mit dem Garmin Edge 705
2. Anstecken des Edge 705 per USB-Kabel an den Desktop-Computer
3. Hochladen der TCX-Datei auf die Desktop-Version von Sporttracks
4. Synchronisieren der Desktop-Version von Sportracks mit der Mobile-Version von Sporttracks
5. Hochladen der TCX-Datei auf Strava
6. Einbetten der Tourdaten von Strava auf diesen Blog
Wie man sieht, habe ich das Garmineigene Programm Garmin Connect (https://connect.garmin.com) bisher nicht verwendet. Jetzt habe ich mir das Programm aber eingerichtet. Durch die neue WLAN-Verbindung des Edge 1000 werden alle Tourdaten nun sofort nach Beendigung der Tour automatisch und kabellos über mein WLAN auf Garmin Connect hochgeladen.
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| Abb. 4 WLAN-Settings des Garmin Edge 1000 |
| Abb.5 Verbindung von Strava mit Garmin Connect |
Mein Ziel war die absolute Automatisierung aller Schritte. Dazu fehlt noch die Synchronisierung der Daten mit Sportstrack. Aus diesem Grund kam noch ein weiteres Programm ins Spiel, nämlich Tapariik (https://tapiriik.com). Von dort synchronisiere ich meine Daten von Garmin Connect auf Sporttracks und pushe gleichzeitig alle TCX-Dateien als Backup in meinen Dropbox-Account (zur Sicherheit, falls etwas mit dem Desktop-Computer passiert).
| Abb. 6 Synchronisierung über Tapiriik |
Das Ergebnis dieser etwas kompliziert anmutenden Übung: Die sechs Schritte, die bisher zum Verfassen eines Blogposts nötig waren wurden auf zwei reduziert:
1. Fahren der Radtour und Aufzeichnung mit dem Garmin Edge 1000
2. Einbetten der Tourdaten von Strava auf diesen Blog
alles andere passiert automatisch .... einfach genial, genial einfach - oder?
06.02.15
Pulsmessung am Handgelenk: Genauigkeit des Fitbit Charge HR
Der Charge HR von Fitbit ist ein neuartiger Fitnesstracker, der seit einigen Tagen auch in Europa erhältlich ist. Eine der interessantesten Funktionen ist die dauerhafte Messung (24/7) der Herzfrequenz am Handgelenk; dadurch erspart man sich das Tragen eines Brust-Pulsgurtes.
Fitbit nennt seine Pulssensor-Technologie PurePulse. PurePulse ist aus vier Funktionen zusammengesetzt.
Details zur Messung der Herzfrequenz finden sich auf der Website von Fitbit
Ich habe den Charge HR seit gestern und werde in der nächsten Zeit über meine Erfahrungen damit berichten. Heute habe ich einen ersten Test durchgeführt:
Fitbit nennt seine Pulssensor-Technologie PurePulse. PurePulse ist aus vier Funktionen zusammengesetzt.
- Dem Monitoren der Kalorienverbrennung in Echtzeit während eines Workouts oder über den Tag verteilt
- Erfassen und Anzeige der Herzfrequenz in Echtzeit
- Vereinfachte Einteilung der Herzfrequenz-Zonen (Fettverbrennung, Cardio, Peak (Höchstintensität))
- Optimierung der Gesundheit durch Analyse erfasster Herzfrequenz-Daten und -Trend
Details zur Messung der Herzfrequenz finden sich auf der Website von Fitbit
Ich habe den Charge HR seit gestern und werde in der nächsten Zeit über meine Erfahrungen damit berichten. Heute habe ich einen ersten Test durchgeführt:
- Ein halbe Stunde GA1-Training am Elliptical
- Messung mit Garmin Brustgurt zur Herzfrequenzmessung und Garmin Edge 705
- Messung mit Fitbit Charge HR
Die Ergebnisse waren überraschend: Mit dem bekannt genauen Garmin ergab sich ein durchschnittlicher Puls von 122 Schlägen/Minute, mit dem Fitbit Charge HR 123. Der Fitbit zeigte sich in diesem ersten Test als überraschend genau in der Messung der Herzfrequenz ohne Brustgurt.
| Abb. 1: Messung mit Fitbit Charge HR |
| Abb. 2: Messung mit Garmin Edge |
06.01.15
Verwendung von Apps zur Aufzeichnung von Trainingseinheiten
Mein Ziel ist die möglichst umfassende Aufzeichnung aller Trainingsaktivitäten. Die wichtigsten Parameter dabei sind Herzfrequenz, aber auch alle Daten, die aus GPS-Infos gewonnen werden (Strecke, Geschwindigkeit, Höhenmeter, Dauer etc.) und am Fahrrad auch die Kadenz.
Ich verwende derzeit zur Aufzeichnung der Workouts einen alten Garmin Edge 705 mit Pulsgurt und Trittfrequenzmessung am Fahrrad. Ich nutze das Garmin auch zur Aufzeichnung aller Indoor-Aktivitäten (Krafttraining, Ergometer, Crosstrainer, Rudergerät), schalte dazu die GPS-Funktion aus und gebe die Kilometer später manuell in SportTracks ein.
Vorteile:
Zur Aufzeichnung der Wanderungen nutze ich Meine Tracks von Google (https://support.google.com/gmm/answer/2391538?hl=de). Die App ist kostenlos im Google Play-Store erhältlich und funktioniert sehr gut. Aufgrund von Gewichtsdaten und Geschlecht wird sogar der Kalorienverbrauch berechnet. Es gibt nur eine Taste für Start und eine für Stop. Die aufgezeichneten Daten können auf Google Drive gespeichert und auch als tcx-Datei exportiert werden.
Das Portal, mit dem ich meine Daten auswerte ist SportTracks in der Desktopversion und in der mobilen Version. Nach dem Export aus Meine Tracks lade ich die jeweilige Datei dann vom Smartphone (Google Nexus 5) in SportTracks.mobi hinauf und habe so relativ einfach alle Aktivitäten immer am aktuellen Stand.
Als zweite App nutze ich Google Fit (https://fit.google.com/), das ebenfalls kostenlos in Google Play erhältlich ist.
Mit Google Fit können Sie Ihre Fitness messen und die Daten aufzeichnen und speichern. Google Fit ist auf Ihrem Computer, Mobilgerät sowie auf Android Wear-Geräten verfügbar, sodass Sie praktisch überall darauf zugreifen können. Sie können zum Beispiel Folgendes tun:
Ich verwende derzeit zur Aufzeichnung der Workouts einen alten Garmin Edge 705 mit Pulsgurt und Trittfrequenzmessung am Fahrrad. Ich nutze das Garmin auch zur Aufzeichnung aller Indoor-Aktivitäten (Krafttraining, Ergometer, Crosstrainer, Rudergerät), schalte dazu die GPS-Funktion aus und gebe die Kilometer später manuell in SportTracks ein.
Vorteile:
- Aufzeichnung sehr umfangreicher Daten
- Funktioniert ohne Ausfälle seit über fünf Jahren
- Sehr lange Batterielaufzeit (für lange Radtouren)
- Man muss einen Pulsgurt verwenden
- Kein Internetzugang
Zur Aufzeichnung der Wanderungen nutze ich Meine Tracks von Google (https://support.google.com/gmm/answer/2391538?hl=de). Die App ist kostenlos im Google Play-Store erhältlich und funktioniert sehr gut. Aufgrund von Gewichtsdaten und Geschlecht wird sogar der Kalorienverbrauch berechnet. Es gibt nur eine Taste für Start und eine für Stop. Die aufgezeichneten Daten können auf Google Drive gespeichert und auch als tcx-Datei exportiert werden.
Das Portal, mit dem ich meine Daten auswerte ist SportTracks in der Desktopversion und in der mobilen Version. Nach dem Export aus Meine Tracks lade ich die jeweilige Datei dann vom Smartphone (Google Nexus 5) in SportTracks.mobi hinauf und habe so relativ einfach alle Aktivitäten immer am aktuellen Stand.
Als zweite App nutze ich Google Fit (https://fit.google.com/), das ebenfalls kostenlos in Google Play erhältlich ist.
Mit Google Fit können Sie Ihre Fitness messen und die Daten aufzeichnen und speichern. Google Fit ist auf Ihrem Computer, Mobilgerät sowie auf Android Wear-Geräten verfügbar, sodass Sie praktisch überall darauf zugreifen können. Sie können zum Beispiel Folgendes tun:
- Ziele im Hinblick auf Ihre persönliche Fitness setzen
- Automatisch messen, wie nah Sie diesen Zielen bereits gekommen sind
- Einen Überblick darüber erhalten, welche Arten von Aktivitäten Sie täglich ausüben und wie lange Ihre Aktivität im Laufe der Zeit vergleichen, um herauszufinden, wie Sie sich gesteigert haben
- Daten aus anderen mit Google Fit verbundenen Fitness-Apps speichern und einsehen
Google Fit erkennt automatisch, welche Sportart Sie ausüben (Gehen, Laufen, Radfahren etc.) Ich habe Google Fit mit Meine Tracks synchronisiert, so werden alle Aktivitäten von Meine Tracks direkt und automatisch in Google Fit übernommen.
Diese Apps sind ein erster Schritt zu einer einfachen und umfassenden Aufzeichnung jeglicher Art von Bewegung ohne viel Aufwand. Ideal scheint ein neues Fitnessarmband zu sein, das in den USA in einigen Wochen und in Europa im Frühling auf den Markt kommt, das UP3 von Jawbone. (http://jawbone.com/store/buy/up3).
Diese Apps sind ein erster Schritt zu einer einfachen und umfassenden Aufzeichnung jeglicher Art von Bewegung ohne viel Aufwand. Ideal scheint ein neues Fitnessarmband zu sein, das in den USA in einigen Wochen und in Europa im Frühling auf den Markt kommt, das UP3 von Jawbone. (http://jawbone.com/store/buy/up3).
02.01.15
Datenaufzeichnung und Auswertung mit Daum Ergobike
Ich habe gestern folgende Anfrage erhalten:
"Grüß Gott Dieter. Bin heute auf Deinen Blog gestoßen und habe offensichtlich ein Begriffsproblem, welches Du mir sicherlich erklären kannst. Erst einmal finde ich Deinen Blog sehr informativ und gut beschrieben. Aktuell versuche ich durch einen Wechsel meiner HF Messung auf Garmin alles entsprechend umzustellen. Du beschreibst das Du auf Deinem Daum über Connect die Las Vegas Route gefahren bist. Wie hast du die Daten zusammengeführt und in Connect bekommen. Ergobike und Trainingstagebuch habe ich bereits praktiziert, jedoch habe ich jetzt mit Connect so mein Problemchen. Vielleicht könntest Du mir das kurz erklären, oder besser Du postet es auf Deinem Blog, um es der Nachwelt zu hinterlassen. Danke im Voraus und einen guten Rutsch, wie man hier sagt. RIDE ON und Kette rechts."
... und erkläre sehr gerne mein Setting und meine Vorgangsweise.
Ich verwende ein Daum Ergobike 8008 TRS pro. Das Ergobike wird über Bluetooth Adapter mit meinem Notebook verbunden. Auf dem Notebook habe ich die Software Ergoplanet (www.ergoplanet.de) installiert.
ErgoPlanet ermöglicht unter anderem in der Sektion "Roadmap" virtuelles Ergometertraining mit Real Life Video (RLV) und Google Earth auf den Trainingsgeräten der Firma Daum Electronic (Classic und Premium Line) und hat folgende Merkmale:
Man clickt auf die gewünschte Datei, sieht dann die Details der Trainingseinheit und kann rechts unten auf "Exportieren" drücken, um die Datei im .tcx-Format auf seinen Rechner zu speichern (siehe Screenhot).
Die nun am lokalen Rechner gespeicherte TCX-Datei kann man wie gewohnt in Garmin Connect, Strava, SportTracks etc. hinaufladen.
"Grüß Gott Dieter. Bin heute auf Deinen Blog gestoßen und habe offensichtlich ein Begriffsproblem, welches Du mir sicherlich erklären kannst. Erst einmal finde ich Deinen Blog sehr informativ und gut beschrieben. Aktuell versuche ich durch einen Wechsel meiner HF Messung auf Garmin alles entsprechend umzustellen. Du beschreibst das Du auf Deinem Daum über Connect die Las Vegas Route gefahren bist. Wie hast du die Daten zusammengeführt und in Connect bekommen. Ergobike und Trainingstagebuch habe ich bereits praktiziert, jedoch habe ich jetzt mit Connect so mein Problemchen. Vielleicht könntest Du mir das kurz erklären, oder besser Du postet es auf Deinem Blog, um es der Nachwelt zu hinterlassen. Danke im Voraus und einen guten Rutsch, wie man hier sagt. RIDE ON und Kette rechts."
... und erkläre sehr gerne mein Setting und meine Vorgangsweise.
Ich verwende ein Daum Ergobike 8008 TRS pro. Das Ergobike wird über Bluetooth Adapter mit meinem Notebook verbunden. Auf dem Notebook habe ich die Software Ergoplanet (www.ergoplanet.de) installiert.
ErgoPlanet ermöglicht unter anderem in der Sektion "Roadmap" virtuelles Ergometertraining mit Real Life Video (RLV) und Google Earth auf den Trainingsgeräten der Firma Daum Electronic (Classic und Premium Line) und hat folgende Merkmale:
- Sehr realistisches Fahrgefühl
- Einblendbares Höhenprofil mit Positionsanzeige
- On-Screen Video-Cockpit mit Leistung, Herzfrequenz, Trittfrequenz, aktuelle Steigung, aktuelle Höhe, zurückgelegte Höhenmeter, Durchschnitts- bzw. Maximalwerte uvm...
- Aufzeichnung der Trainingsdaten für eine spätere Analyse bei Trainingstagebuch.org
- Rennen gegen eine vorhandene Trainingsaufzeichnung oder gegen einen Computergegner
Es gibt bei Trainingstagebuch.org jede Menge für ErgoPlanet optimierte GPS-Tracks. Hier ist der Link dazu: http://trainingstagebuch.org/ergoplanet/info, man kann aber natürlich auch eigene GPS-Daten verwenden.
In Ergoplanet geht man auf den Navigationspunkt "Roadmap", "Training starten", wählt eine GPX-Datei aus, die man sich vorher auf den Rechner geladen hat, nimm diverse Einstellungen vor (siehe Screenshot)
Dann trainiert man. Alle Trainingsdaten werden natürlich am Rechner gespeichert und können ganz einfach exportiert werden. Man geht in Ergoplanet auf den Punkt "Ergebnisse", dann auf "Ergebnisdateien verwalten" und sieht dann alle seine Trainingsdateien.
Die nun am lokalen Rechner gespeicherte TCX-Datei kann man wie gewohnt in Garmin Connect, Strava, SportTracks etc. hinaufladen.
25.11.14
Tracking und Auswertung von Trainingseinheiten
Die Auswertung der Daten am PC erfolgt durch Hochladen der TCX-Files auf SportTracks. Ich nutze zusätzlich die Cloudversion SportTracks.mobi auf dem Notebook und am Smartphone.
SportTracks bietet jetzt auch die Integration mit der App Garmin Viewer. Am Smartphone ist das sehr praktisch. Man hat alle Trainingsdaten immer dabei. Die App bietet folgende Features:
- Direct upload from Garmin Connect to SportTracks
- Offline mode
- Heatmap overlays
- Easy filtering and sorting of activities
- “Send to stats” functionality which allows you to view any selection of activities in statistics
- Auto-compare and multi-compare mode for activities
- Support for health data
- Advanced Facebook sharing
- Running dynamics support
| SportTracks.mobi (Cloud Version) |
| SportTracks Desktop Version |
| Garmin Viewer Screenshots |
30.09.14
Dieters Radtouren jetzt auch auf blogradar.at
Das Projekt www.blogradar.at bringt die besten Artikel aus allen österreichischen Blogs. Es ist eine große Ehre für mich, ab sofort mit meinem Blog Dieter's Radtouren auf dieser wichtigen Seite gelistet zu sein. Sie finden meine aktuellen Blogposts unter der Rubrik "Sport".
09.03.14
Trainingsplanung mit SportTracks - Trainingsbelastung
Training Load (Trainingsbelastung) ist eine Kombination komplexer mathematischer Modelle, die uns die Vorhersage des zukünftigen Fitnesszustandes basierend auf absolvierten Trainingseinheiten in der Vergangenheit erlaubt.
Die Grundlagen der Berechnung bilden die während des Trainings aufgezeichneten Daten der Herzfrequenzmessung (Pulsgurt), topgrapische Daten (GPS-Gerät), Trittfrequenzmessung und Leistungsdaten (Powermeter Leistungsmesser für Fahrräder).
Die Berechnung der Trainingsbelastung basiert auf vier Grundsätzen:
Basierend auf diesen Daten kann man die Trainingsplanung für die folgenden Wochen exakt nach der Leistungsfähigkeit erstellen und die neuen geplanten Trainingseinheiten nach Dauer, Distanz und Intensität festlegen:
Quelle: SportTracks
Die Grundlagen der Berechnung bilden die während des Trainings aufgezeichneten Daten der Herzfrequenzmessung (Pulsgurt), topgrapische Daten (GPS-Gerät), Trittfrequenzmessung und Leistungsdaten (Powermeter Leistungsmesser für Fahrräder).
Die Berechnung der Trainingsbelastung basiert auf vier Grundsätzen:
- Jede Trainingseinheit bedingt einen Kraftaufwand (Effort). Je intensiver und länger eine Trainingseinheit ist, desto höher ist der Effort Score (Kraftwaufwand in Punkten).
- Die Trainingseinheiten machen uns stärker und erhöhen unsere Fitness nach dem Grundsatz "Höherer Kraftaufwand = höhere Fitness". Die Verbesserung der Fitness dauert einige Wochen an, geht aber dann langsam wieder zurück, wenn nicht kontinuierlich trainiert wird.
- Die Trainingseinheiten machen uns aber auch müde, wobei die Müdigkeit (Fatigue) schneller abfällt als die Fitness. Die Müdigkeit geht im Gegensatz zur Fitness (einige Wochen) schon nach wenigen Tagen zurück.
- Die prognostizierte Leistungsfähigkeit eine Sportlers ergibt sich aus dem positiven Überhang von Fitness über Müdigkeit: Höhere Fitness und geringere Müdigkeit führen zur Maximalleistung.
Die Traingssoftware SportTracks bietet nun seit einigen Tagen automatische Auswertungen dieser Parameter. Sie erhalten die historischen Daten des Kraftaufwandes (Effort Score) aller aufgezeichneten Trainingseinheiten:
In SportTracks werden die Daten aller absolvierten Trainingseinheiten berechnet und grafisch aufbereitet:
In der Grafik sieht man die Auswertung meiner Trainingsdaten für einen Monat, wobei die Zeit flexibel definierbar ist (Alle, Jahr Quartal, Monat, Woche). Die Kurven zeigen Fitness, Fatigue und Performance (Leistungsfähigkeit) für die vergangenen zwei Wochen und die Berechnung der Leistungsfähigkeit für die kommenden zwei Wochen.
Basierend auf diesen Daten kann man die Trainingsplanung für die folgenden Wochen exakt nach der Leistungsfähigkeit erstellen und die neuen geplanten Trainingseinheiten nach Dauer, Distanz und Intensität festlegen:
Quelle: SportTracks
07.03.14
Trainingsplanung mit SportTracks - Grundlagen
SportTracks hat gerade in der mobilen Version zwei tolle neue Parameter eingeführt: Performance (Leistung) und Training Load (Trainingsbelastung). Training Load oder die Intensität des Trainings ist ein komplexes Set von mathematischen Formeln, die eine Vorhersage des künftigen Fitness-Zustandes basierend auf den vergangenen Trainingseinheiten erlaubt.
1. Kraftaufwand (Effort):
2. Leistung (Performance):
1. Kraftaufwand (Effort):
- Misst den Effekt einer Trainingseinheit auf den Körper nach der Formel Effort = Insensity x Duration (Kraftaufwand = Intensität x Dauer).
- Je intensiver eine Trainingseinheit ist, desto höher ist der Effort Score.
- Der maximale Effort ist zwei Punkte pro Minute oder 120 Punkte pro Stunde. Bei Verwendung eines Pulsmessers werden die aufgezeichneten Werte verwendet, bei Verwendung eines GPS-Gerätes werden zusätzlich diese Daten mit einbezogen.
Die Grafik zeigt einen Kraftaufwand von 288 Punkten für eine 122 km-MTB-Tour mit einer Dauer von 5h 22'.
- Basierend auf den Effort-Daten der Vergangenheit erfolgt die Berechnung der Leistung in der Zukunft. Das Berechnungsmodell basiert auf den Arbeiten von Eric Banister.
- Die Annahmen des Modells besagen, dass jede Trainingseinheit positive und negative Auswirkungen auf den Körper hat. Die positive Auswirkung nennt sich Fitness, die negative Müdigkeit (Fatigue).
- Die Formel Performance = Fitness - Fatigue gibt Aufschluss über die zukünftige Leistungsfähigkeit.
Die linke Grafik zeigt die unterschiedlichen Verläufe von Fitness und Fatigue über die Zeit, die rechte Grafik zeigt die Performance über die Zeit.
Mit der Trainingsplanung von SportTracks ist es nun möglich, die Performance-Kurve einige Wochen in die Zukunft zu extrapolieren. So ist es möglich, sein Training genau abgestimmt auf zukünftige Wettbewerbe oder Rennen exakt zu planen. Man kann sich einen detaillierten Trainingsplan erstellen und die Intensität der einzelnen Workouts im Detail vorgeben:
Quelle: SportTracks
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