Gestern gab es wieder "nur" ein Krafttraining mit gestemmten sechs Tonnen. Ich fühle mich seit Wochen schwach und kraftlos und müde und erschöpft.
Das ist einerseits auf Long-Covid und andererseits auf die Gicht-Medikation (ich nehme seit zwei Wochen Febuxostat und der Harnsäurewert ist auf 4,7 runter, aber die Nebenwirkungen sind heftig) zurückzuführen.
Der Körper sollte sich aber mit der Zeit an das Gichtmittel gewöhnen und heute in der Früh habe ich mich erstmals seit langer Zeit wieder einmal motiviert und kraftvoll und fit gefühlt.
Ich nutzte die Gelegenheit und fuhr schon um 07:08 bei acht Grad im Helenental auf eine Tour ohne Ziel. Bis Baden wäre ich in kurz-kurz fast erfroren, aber dann wurde es schnell wärmer.
Der Wind war stark mit Spitzen von 40 km/h und natürlich meistens Gegenwind. Das Wetter war ok mit Sonne, Wolken und durchschnittlich 19 Grad.
Und ich schaffte völlig ungeplant die bisher längste (km und Zeit) und steilste (Höhenmeter) Tour des bisherigen Jahres. Ich hoffe, dass mein gesundheitlicher Zustand jetzt endlich so bleibt!
66 km in 3h 48' - 1.383 Höhenmeter - 17,4 km/h - 132 Puls - 172 W - 2.253 kcal.







