19.06.26

19.6.26 - Dornbach

Tolles Sommerwetter mit Sonne pur, nur wenig Wind und feinen 26.8 Grad. Gesundheitlich geht es auch jeden Tag besser - nur mehr leichte Schmerzen im rechten Fuß.

20 km in 1h 5' - 502 Höhenmeter - 18,1 km/h - 114 Puls - 181 W - 735 kcal und morgen probiere ich dann die erste Radtour mit über drei Stunden seit dem neuerlichen Ausbruch von Long-Covid am 11. April.


Fotos von der Tour

18.06.26

18.6.26 - Sooss

In den letzten Tagen waren die neuropathischen Schmerzen im rechten Fuß deutlich weniger und ich setzte daher Novalgin ab. Ich nehme jetzt nur abwechselnd ein NSAID mit einer 24h-Abdeckung und Versatis.

Dafür habe ich seit zwei Tagen wieder klassische Long-Covid-Symptome: Generelle Fatigue und Lustlosigkeit und dazu ziemliche starke Schmerzen an allen Extremitäten (Arme und Hände sowie Beine und Füße).

Die Nacht ist aber gut verlaufen und in der Früh war es endlich einmal wärmer als in den letzten Tagen. Mein gesundheitlicher Gesamtzustand war auch recht gut, also bin ich auf eine Tour ins Tal aufgebrochen.

Am Anfang war alles ziemlich wacklig und anstrengend, aber ich habe mich trotzdem bis zum Cafe in Sooss durchgekämpft. Ein Stiegl Goldbräu vom Fass bewirkte Wunder und die Rückfahrt mit starkem Gegenwind war schon ganz ok mit Spitzen von 460 Watt.

Das Wetter war gut mit Wolken, wenig Sonne, stürmischem Wind mit Spitzen von 45,7 km/h und sehr hoher Luftfeuchtigkeit bei 22,8 Grad.

33 km in 1h 44' - 708 Höhenmeter - 18,8 km/h - 119 Puls - 173 W NP - 1.266 kcal und es geht wieder bergauf! Das erste Mal seit Beginn der Neuropathie vor 16 Tagen wieder über eine Stunde am Rad.


Fotos von der Tour

16.06.26

16.6.26 - Untermeierhof

Ich war jetzt genau vierzehn Tage im Krankenstand. Heute war es dann soweit: Die Schmerzen im Fuß haben weiter nachgelassen, auch die Schwellung.

Unter starken Schmerzen habe ich mir einen Socken angezogen und bin dann mit einem Schuhlöffel in den Radschuh gekommen. Sehr wackelig und unsicher bin ich eine ganz kurze Runde gefahren ... und habe es überlebt.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.....


 

14.06.26

14.6.26 - 15 Minuten am Ergometer

Seit meinen Flug von Nizza nach Wien am 11.April bin ich krank. Zuerst dachte ich an einen grippalen Infekt mit Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Fatigue.

Die Symptome blieben aber sechs Wochen lang und ich wurde immer schwächer und kränker. In der Nacht vom 20. auf 21. Mai begannen dann starke neuropathische Schmerzen auf der Oberfläche des linken Fußes.

Ich begann sofort eine Behandlung mit Versatis (transdermales Lidocain) und hochdosiertem Ibuprofen. Es trat aber keinerlei Besserung ein. Dann stellte ich auf Naproxen um und am 22. Mai war der erste Tag, an dem ich "nur" noch circa 6 auf der VAS hatte.

Gegen Ende Mai war ich fast schmerzfrei bis ich am 31.5. beim Bergwandern auf der Rax schwer stürzte und mich verletzte. Am 2. Juni war dann die bisher letzte Radtour.

In der Nacht von 2. auf 3. Juni begannen Höllenschmerzen auf der linken Oberseite des rechten Fußes. Ich litt tage- und nächtelang unter fast unerträglichen Schmerzen von 9 bis 10 auf der VAS. Alle Therapieversuche mit Versatis, Ibuprofen, Dexibuprofen und Naproxen blieben völlig wirkungslos.

Am 6. Juni begann ich aus lauter Verzweiflung mit einer Stoßtherapie mit 40 mg Cortison (Deltacortil - Prednisolon). Die Nebenwirkungen waren furchtbar (Depressionen, Schwindel, Sehstörungen, Magenkrämpfe, Brechreiz etc.) und die Wirkung nicht wirklich bemerkbar.

Am 9. Juni kamen Freunde aus Tirol und wir wollten eine 3-Tages-Radtour nach Ungarn fahren. Ich schleppe mich aber seit Anfang Juni nur vom Bett aufs Klo und dann auf den Fernsehsessel und kann weder stehen, noch gehen oder sitzen. 

Wahrscheinlich habe ich zur Neuropathie auch noch eine Vaskulitis, da der rechte Fuß ständig anschwillt, sehr druckempfindlich ist und sich von rot auf blau und wieder zurück verfärbt. Ich kann natürlich keinen Schuh anziehen und musste daher meine Teilnahme an der Radtour leider absagen.

Nach vier Tagen beendete ich die Therapie mit Cortison und seit gestern lassen die Nebenwirkungen langsam nach. Zusätzlich zu den wechselnden NSAIDs nehme ich jetzt 500 mg Novalgin und es zeigt sich eine ganz leichte Verbesserung der Schmerzen.

Übermorgen habe ich dann einen Termin bei einem Arzt des Kurzentrums Baden zwecks Verschreibung einer Hochtontherapie, die mir im letzten Jahr gut gegen die Neuropathie geholfen hat.

Heute bin ich unter extremen Scherzen eine Viertelstunde am Ergometer gefahren - die erste Bewegung nach fast zwei Wochen im Liegen - und ich werde von Tag zu Tag immer blader!


02.06.26

2.6.26 - Füllenberg

Nach dem gestrigen Regentag war heute traumhaftes Frühlingswetter mit Sonne, Wolken, mittelstarkem Wind mit 35 km/h und 21 Grad.

Im Wald war es ziemlich gatschig und damit technisch recht anspruchsvoll, aber ok. 

Gesundheitlich war alles gut, ich habe das erste Mal eine Nacht ohne Lidocain-Pflaster und Naproxen verbracht und keine Probleme gehabt. 

Die Schwellung im linken Knie verursacht auch nur noch leichte Schmerzen - daher habe ich Gas gegeben und bin 194 Watt über mehr als 1,5 Stunden gefahren.

26 km in 1h 36' - 707 Höhenmeter - 16,5 km/h - 115 Puls - 194 W NP - 1.027 kcal.

Fotos von der Tour

01.06.26

1.6.25 - Alland-Schwechatbach

Es hat die ganze Nacht geregnet. In der Früh war dann eine kurze Regenpause und ich bin raus aufs Radl.

Weit bin ich nicht gekommen, bis es wieder zu regnen anfing. Es war stark bewölkt bei Regen (in 29,34% der Zeit) und Sturm mit Spitzen von 50 km/h (58% der Zeit Gegenwind). 

Positiv zu bemerken ist, dass die Neuropathie völlig weg ist und die Prellung vom Sturz auf der Rax grauslich ausschaut, aber nur mäßig schmerzt.

10 km in 34' - 202 Höhenmeter - 17,8 km/h - 125 Puls - 190 W NP - 380 kcal.


Fotos von der Tour

31.05.26

31.5.26 - Untermeierhof

Vor vier Tagen bin ich beim Bergwandern auf der Rax ziemlich schwer gestürzt. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, aber plötzlich bin ich am Boden gelegen.

Ich habe mit dem Gesicht gebremst, daher waren Nase, Wangen und Lippen aufgeschunden und die Sonnenbrille kaputt. Gleich nach dem Sturz habe ich gedacht, ich hätte mir alle Zähne ausgeschlagen. Die Zähne wanderten dann innerhalb von einigen Stunden wieder an ihrem Platz im Kiefer und alles war ok.

Beim Sturz bin ich auf Felsen gefallen und habe mit am rechten und vor allem am linken Knie schwere Abschürfungen und Prellungen zugezogen.

Die Prellungen gehen durch Eis jetzt langsam zurück, die Hämatome wachsen aber dafür. Heute probierte ich eine kurze Testfahrt, da ich nächste Woche mit Freunden eine Dreitagestour nach Ungarn machen werde und daher fit sein muss.

Es ist recht und schlecht gelaufen, Schmerzen sind noch da und der ganze Körper tut irgendwie weh.


Fotos von der Tour